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Zentralschweiz Augenschein in der Weggiser Gefahrenzone

Wo rutscht der Fels und warum ist das gefährlich? An konkreten Beispielen will die Gemeinde Weggis zeigen, dass Schutzmassnahmen nötig sind. Denn diese stossen nicht überall auf Verständnis.

Vor allem Hausbesitzer in betroffenen Gebieten wehren sich gegen Einschränkungen aus Sicherheitsgründen. Das hat der Gemeinderat Weggis immer wieder festgestellt. Bilder und Pläne reichen nicht mehr, um die Bevölkerung zu überzeugen.

Dabei sind die Gemeinden auf das Verständnis der Bewohnerinnen und Bewohner angewiesen. Vorab dann, wenn es um die Kredite für Schutzbauten geht. In Weggis rechnet man mit gesamten Kosten von 21 Millionen Franken. Rund ein Drittel davon müsste die Gemeinde selbst tragen.

Konkrete Gefahrenstellen besichtigen

Deshalb will der Gemeinderat die Gefahren vor Ort zeigen. Mit Kleinbussen werden Interessierte am Samstag ins Gelände gefahren. Sie bekommen auch jene Stelle zu sehen, an der bis vor kurzem noch ein Wohnhaus stand. Jetzt führt eine Notstrasse durch das Rutschgebiet.

Ursache für die zahlreichen Rutsche am Rigihang ob Weggis sind die besonderen Gesteinsformationen. Geologen erläutern die verschiedenen Schichten direkt im Fels.

Einsicht fehlt zum Teil

In Weggis gehen die Meinungen über die geplanten Massnahmen gegen Felsrutschungen auseinander. Ein Kritikpunkt sind die Kosten, ein anderer der Plan der Gemeinden, fünf Häuser im Gefahrengebiet abzureissen. «Nicht alle sehen das Problem. Das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass zum Glück relativ wenig passiert ist in den letzten Jahren. Das ist allerdings auch den Felssicherungen zu verdanken, die wir seit Jahren tätigen», sagt Baptist Lottenbach, der Gemeindeammann von Weggis, gegenüber Radio SRF.

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