Ausbauprojekt des Behindertenzentrums Rathausen kommt voran

Die Studienaufträge für den Neubau von 90 Wohnplätzen und die Klostersanierung in Rathausen sind abgeschlossen. Der Stiftungsrat der SSBL ist der Empfehlung der Jurys gefolgt und vergibt die Aufträge an zwei Architekturbüros aus Luzern.

Fotomontage von zwei modernen Gebäuden

Bildlegende: So soll der Ausbau des Behindertenzentrums Rathausen dereinst aussehen. ZVG

«Genaue Untersuchungen haben gezeigt, dass ein grosses Bedürfnis nach mehr Platz für Schwerbehinderte im Raum Luzern besteht. Und mit dem Projektvorschlag für den Umbau den eine Studie aufzeigt, haben wir eine optimale Lösung für die Bedürfnisse der Behinderten gefunden», so Rolf Maegli, Direktor der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL, gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz».

Geplant sind drei jeweils dreistöckige Würfel mit insgesamt 90 Wohnplätzen für Behinderte sowie zusätzliche Büros und Beschäftigungsräume. Die Kosten des Grossprojekts könne man noch nicht genau abschätzen, so Maegli. Man gehe immer noch von den Schätzungen aus, die man im Januar gemacht habe, und diese belaufen sich auf rund 45 Millionen Franken.

Die Finanzierung laufe über Betriebskostenbeiträge, die dem Behindertenzentrum wegen des Gesetzes für soziale Einrichtungen zustehen. Dies betreffe aber nur den Teil des Neubaus für Menschen mit Behinderung. Die Sanierung des denkmalgeschützten Klosters, welches auch zum Zentrum gehört, sei noch nicht finanziert. Man sei immer noch auf der Suche nach Geldgebern, so Rolf Maegli.