Auszeichnung für Gemeinde Escholzmatt-Marbach

Die fusionierte Luzerner Gemeinde erhält den zweiten Demokratiepreis der «Neuen Helvetischen Gesellschaft - Treffpunkt Schweiz» (NHG-TS) für Verdienste in der Demokratie. Der so genannte Albert-Oeri-Preis ist mit 20'000 Franken dotiert.

Escholzmatt, Sicht aus Richtung Marbach

Bildlegende: Die Fusion zwischen Escholzmatt und Marbach wird als besonders demokratiefreundlich ausgezeichnet. zvg

Das Fusionsprojekt der Gemeinden Escholzmatt und Marbach im Jahr 2013 sei vorbildlich und vermöge mit aller Deutlichkeit erkennbar zu machen, wie eine starke demokratische Partizipation durch vom Souverän getragene Fusion erhalten und gefördert werden könne, teilte die NHG-TS am Freitag mit.

Das Siegerprojekt wurde einstimmig aus acht eingereichten Bewerbungen ausgewählt. Stolz auf diesen Preis ist auch Gody Studer, der ehemalige Gemeindepräsident von Escholzmatt und «Vater» der Fusion.

Der Preis beweise, dass Fusionen nur dann funktionieren, wenn sie von der Basis aus kommen.

Der Demokratiepreis wurde 2012 zum 250-Jahr-Jubiläum der NHG-TS ins Leben gerufen. Er soll mindestens alle zwei Jahre für besondere Verdienste und innovative Beiträge zum Funktionieren der rechtsstaatlichen Demokratie ausgerichtet werden.

Die überparteiliche Vereinigung «Neue Helvetische Gesellschaft - Treffpunkt Schweiz» entstand durch die Fusion der beiden Partner Neue Helvetische Gesellschaft und Rencontres Suisses-Treffpunkt Schweiz (RS-TS) auf den 1. Januar 2007.