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Zentralschweiz Bahnübergänge im Engelbergertal: der Grossteil muss weg

64 Bahnübergänge gibt es im Engelbergertal. Die meisten davon sind ungesichert und verbinden Landwirtschaftsbetriebe mit ihrem Kulturland. Ein grosser Teil muss aus Sicherheitsgründen aufgehoben werden.

Die Hälfte der Bahnübergänge im Engelbergertal muss entweder geschlossen oder gesichert werden. Diese befinden sich in erster Linie im unteren Teil des Tals. Auf Wolfenschiesser Gemeindegebiet hat es fast dreissig Übergänge. Viele von ihnen erschliessen Landwirtschaftsland.

Die Situation ist aber nicht ungefährlich - immer wieder kommt es zu Unfällen. Ein Problem ist, dass die Bahnlinie häufig direkt parallel zur vielbefahrenen Kantonsstrasse zwischen Stans und Engelberg liegt.

Viel Arbeit für die Zentralbahn

Noch sollen 25 Bahnübergänge ganz verschwinden. Sieben weitere müssen gesichert werden. Da vor allem die Anpassungen im Strassenbereich teurer werden als vor fünf Jahren geplant, muss der Nidwaldner Landrat an seiner Sitzung vom 21. Mai einen Zusatzkredit von 4,3 Millionen Franken bewilligen.

Die Zentralbahn steht bei der Sanierung und Aufhebung der Übergänge enorm unter Zeitdruck, vor allem in Wolfenschiessen. Da sich die Landwirte dort vor zwei Jahren nicht auf eine Güterzusammenlegung einigen konnten, wird die Erschliessung ihres Kulturlandes nach der Aufhebung der Übergänge noch schwieriger. Um zu ihrem Land zu kommen, müssen sie teils grosse Umwege in Kauf nehmen.

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