Bauarbeiten am Hochperron in Goldau gehen weiter

Die Bauarbeiten für ein neues Hochperron und einen neuen Zugangsturm waren im Dezember 2014 nach Kostenerhöhungen von rund 2,6 Millionen Franken gestoppt worden. Bereits zuvor waren die Rigi Bahnen mit Schwierigkeiten und Verzögerungen konfrontiert.

Bahngleise beim Bahnhof Arth-Goldau.

Bildlegende: Bei der Sanierung des Hochperrons beim Bahnhof Arth-Goldau kam es zu Verzögerungen. zvg

Grund für diese Verzögerungen waren die Altlastenbereinigungen, Nahtstellen zum Hochperron und des SBB-Bahnhofes und enge Platzverhältnisse. Dies schreiben die Rigi-Bahnen in einer Mitteilung.

Die Gesamtkosten für das Hochperron-Projekt beziffern die Rigi-Bahnen nun auf 16,5 Millionen Franken. Die Sanierung beinhaltet unter anderem den Um- und Neubau der aus 1897 stammenden Stahlbrücke sowie des dazugehörenden Zugangsturms. Die Bauten haben nationalen Schutzstatus.

Ursprünglich war das Jahr 2015 als Datum für die Neueröffnung des Bahnhofs vorgesehen. Diese wurde nun auf das erste Halbjahr 2017 verschoben. Bis dahin ist weiter in Arth-Goldau eine provisorische Rigi-Bahn-Station beim Pfarreizentrum Eichmatt in Betrieb.