Baustart der Südumfahrung Küssnacht mit Hausabbrüchen

Mit dem Abbruch von sechs Gebäuden beginnen nächste Woche die Bauarbeiten für die Südumfahrung Küssnacht. Diese soll ab 2020 das Dorf vom Durchgangsverkehr entlasten. Das Strassenbauprojekt kostet insgesamt rund 126 Millionen Franken.

Blick auf den 1. Abschnitt der geplanten Südumfahrung in Küssnacht.

Bildlegende: Um den Weg für die Südumfahrung in Küssnacht frei zu machen, müssen ab nächster Woche sechs Gebäude abgerissen werden. zvg

Nächste Woche starten in Küssnacht die Arbeiten für die neue Südumfahrung. Damit der Weg für die neue Unfahrungsstrasse frei wird, werden zuerst sechs Wohn- und Gewerbegebäude sowie Stallungen abgebrochen. Die Südumfahrung soll rund 126 Millionen Franken kosten und das Dorf vom Verkehr entlasten.

Die Abbrüche in den Gebieten Schürmatt und Räbmatt sollen im März abgeschlossen sein. In dieser ersten Bauphase sei für die Bevölkerung mit keinen grossen Beeinträchtigungen zu rechnen. Abgesehen von den direkten Anwohnern werde man nicht viel von diesen Vorarbeiten merken, sagt Projektleiter Kurt Waber gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Parallel zu den Rückbauten wird in der Unteren Schürmatt eine Wasserleitung auf einer Länge von 350 Metern verlegt. Nach der ersten Phase wird es wieder etwas ruhiger, richtig starten sollen die Bauarbeiten dann im Mai, erklärt Waber.

Die Südumfahrung Küssnacht umfasst einen Tunnel und eine Umfahrungsstrasse sowie eine Verbindung von der Zuger- zur Artherstrasse. Die Umfahrung, die den Kern von Küssnacht entlasten soll, soll im Jahr 2020 eröffnet werden. Für die Realisierung des Grossprojekts sprach der Kantonsrat im April 2014 einen Kredit von 125,8 Millionen Franken. Der Kanton übernimmt 79 Millionen, der Rest der Kosten entfällt auf den Bezirk Küssnacht.