Beanstandet wurden vor allem zu warme Teigwaren

6800 Proben prüfte die Lebensmittelkontrolle des Kantons Luzern, 9 Prozent davon wurden beanstandet. Bei 4700 untersuchten Betrieben fielen 130 durch. Eine Imbiss-Küche in einem Lagerhaus wurde wegen desolater hygienischer Zustände umgehend geschlossen.

Pasta wird in den Mund geschoben.

Bildlegende: Bei den beanstandeten Proben waren vorgekochte Teigwaren im Vordergrund, eine gesundheitliche Gefahr bestand aber nicht. Keystone

630 der 6800 untersuchten Proben von Lebensmitteln, Trinkwasser und Gebrauchsgegenständen wie Spielsachen oder Kosmetika wurden beanstandet. Ein häufiger Grund für Kritik seien vorproduzierte Lebensmittel wie Teigwaren und Reis gewesen, heisst es in der Mitteilung. Diese seien bei zu hohen Temperaturen oder zu lange gelagert worden. Eine gesundheitliche Gefahr sei von den Produkten aber nicht ausgegangen.

Ein Betrieb «desolat»

Von den über 4700 Lebensmittelbetrieben wie Restaurants, Detailhändler, Spitäler, Metzgereien und Bäckereien seien bei 94 Prozent die Produktionsbedingungen gut gewesen, bei rund 130 Betrieben mangelhaft. In einem Fall machten die Behörden eine illegale Küche in einem Lagerhaus dicht. Es sei unter «desolaten hygienischen Bedingungen» für einen Imbissstand ausserhalb gekocht und geliefert worden, heisst es im Jahresbericht.