Luzerner Kantonsspital Beat Villiger tritt als Präsident des Spitalrats zurück

Der 73-Jährige gibt das Amt per Ende Jahr ab. Sein Nachfolger wird die Fusion der Kantonsspitäler von Luzern und Stans zu Ende bringen.

Porträt von Beat Villiger, abtretender Spitalratspräsident des Luzerner Kantonsspitals.

Bildlegende: Beat Villiger war sechs Jahre lang Spitalratspräsident. Keystone

Ende 2017 läuft die Amtszeit von Beat Villiger an der Spitze des Spitalrats ab. Villiger stelle sich nicht mehr zur Wiederwahl, bestätigt Hanspeter Vogler einen Bericht der Luzerner Zeitung. Vogler ist Leiter des Fachbereichs Gesundheitswesen in der Gesundheitsdirektion des Kantons Luzern.

Die Suche nach einem Nachfolger laufe bereits. Allerdings werde zum jetzigen Zeitpunkt weder über mögliche Kandidatinnen und Kandidaten noch über den Zeitplan informiert. Die neue Person an der Spitze des Spitalrats werde erst nach der Wahl durch die Luzerner Kantonsregierung bekannt gegeben, so Hanspeter Vogler weiter.

Kein Zusammenhang mit Spital-Fusion

Zu seinem Rücktritt sagte Beat Villiger gegenüber der Luzerner Zeitung vom Mittwoch wörtlich: «Sechs Jahre an der Spitze des Spitalrats sind genug. Ich kann die Organisation in einer stabilen Situation übergeben. Sie ist bereit für die kommenden Herausforderungen.»

Der Schritt habe nichts mit der geplanten Fusion der beiden Kantonsspitäler in Luzern und Stans zu tun. Das Projekt bezeichnet Villiger als «äusserst erfolgreich». Es zu Ende bringen wird nun Villigers Nachfolger oder Nachfolgerin. Weitere Grossprojekte sind der Spitalneubau in Wolhusen oder die Spitalstandortfrage im Raum Sursee.