Begleitgruppe für die Asylunterkunft in Alpnach

Nachdem der Gemeinderat vom Bund über die geplante Asylunterkunft im Truppenlager Kleine Schliere informiert worden ist, setzt er nun eine Begleitgruppe ein. Diese soll die Anliegen der Bevölkerung vertreten.

Hausbaracken

Bildlegende: Die Bewohner der Truppenunterkunft Kleine Schliere erhalten eine Begleitgruppe. Keystone

Der Alpnacher Gemeinderat erachtet die Umnutzung der Truppenunterkunft Kleine Schliere als Asylunterkunft auf Grund der Lage mitten im Dorf zwar weiterhin als ungeeignet. Er könne sich aber nicht gegen das Asylgesetz wehren, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Deshalb hat der Bund eingewilligt, mit der Gemeinde Alpnach ein Betreuungs- und Sicherheitskonzept auszuhandeln. Dazu gehört eine Begleitgruppe mit Anwohnern, Lehrern, Parteien und der Polizei. Weiter soll im März ein Informationsabend für die Bevölkerung stattfinden. Die Verhandlungen laufen noch bis Ende März, die rund 100 Asylsuchenden sollen im Juni einziehen.