«Bei der Stapi-Wahl 2012 bin ich gnadenlos untergegangen»

Nach 16 Jahren im Amt hat die Luzerner SP-Stadträtin Ursula Stämmer am Mittwoch ihren letzten Arbeitstag. Sie verlasse ihren Posten einerseits mit Wehmut, andererseits freue sie sich aber auch auf die Zukunft.

Die Luzerner Stadträtin Ursula Stämmer beim Gespräch im SRF-Studio Luzern

Bildlegende: Ursula Stämmer: «Die SIP ist ein Erfolgsprojekt. Sonst hätte sie nicht alle Sparpakete überlebt.» SRF

Wenn sie an die vergangenen 16 Jahre zurückdenke, gäbe es verschiedene Höhepunkte: «Zum Beispiel das neue Fussballstadion Allmend, da bin ich schon stolz darauf.» Ausserdem sei ihr auch zum Beispiel das Jodlerfest 2008 in Luzern, bei dem sie als OK-Präsidentin fungierte, in bester Erinnerung.

SIP «Erfolgsgeschichte»

Wichtige Arbeit habe sie auch im Bereich Öffentliche Sicherheit geleistet. Dazu gehören unter anderem die Sommerbars, welche es seit einigen Jahren gibt, um unter anderem das Inseli zu beleben. Ausserdem auch die Gruppe SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) welche durch die Stadt patroulliert und die Polizei entlastet. «Die SIP ist eine Erfolgsgeschichte, sie hat schliesslich alle Sparübungen überlebt.»

Weniger Erfolg hatte sie im Jahr 2012, als sich die 56-Jährige als Stadtpräsidentin zur Verfügung gestellt hatte. «Da bin ich gnadenlos untergegangen», stellt sie fest. Damals wurde Stefan Roth (CVP) gewählt.

In den nächsten zwei Monaten wird die künftige Alt-Stadträtin ihre freie Zeit geniessen. Ende Oktober wird sie Synodalratspräsidentin der Reformierten Kirche des Kantons Luzern.

stij; Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.