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Bei Lawinengefahr Kanton Uri finanziert nun auch Helikopterflug für Realper

Für die Bevölkerung von Meien und Realp ist es im Winter manchmal unmöglich ins Tal zu gelangen.

Eingeschneites kleines Dorf im Meiental im Kanton Uri.
Legende: In schneereichen Wintern kann es vorkommen, dass die 60 Einwohner von Meien eingeschlossen sind. Keystone

In schneereichen Wintern müssen im Kanton Uri immer wieder Strassen wegen Lawinengefahr gesperrt werden. Insbesondere für Berufstätige kann dies drastische Einschränkungen zur Folge haben.

Mit gezielten Massnahmen will der Kanton Uri die eingeschlossene Bevölkerung unterstützen. Für Berufstätige aus dem Meiental werden seit dem Winter 2014/2015 Personentransporte per Helikopter organisiert, wenn die Strasse nach Wassen wegen Lawinengefahr gesperrt ist. Ist eine Rückkehr wegen der Witterung nicht möglich, werden die Pendlerinnen und Pendler auf Wunsch in Hotels untergebracht.

Der Kanton übernimmt die Kosten

Neu wird dieser Service auch für Berufstätige aus Realp angeboten. Müssen die Furkastrasse und die Bahnlinie der Matterhorn-Gotthard-Bahn für längere Zeit gesperrt werden, werden im Bedarfsfall Helikopterflüge organisiert.

Die Kosten für diese Massnahmen werden vom Kanton übernommen. Allerdings ist bis jetzt die Nachfrage nach diesem Service eher bescheiden. In den drei Jahren, in denen diese Möglichkeit angeboten wurde, wurde lediglich eine Hotel-Übernachtung in Anspruch genommen. Extraflüge gab es keine.

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