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Zentralschweiz Berghilfe zeichnet Urner Bäuerinnen aus

Die Schweizer Berghilfe würdigt den Haushaltsservice der Urner Bäuerinnen mit dem Prix Montagne. Der Service hatte vor zehn Jahren ganz klein angefangen. Mittlerweile ist er zu einem Arbeitgeber geworden, der vielen Urner Bäuerinnen einen wichtigen Nebenverdienst bietet.

Arbeitseinsatz für den Haushaltsservice der Urner Bäuerinnen: Maria Arnold bei einer Wohnungsreinigung.
Legende: Arbeitseinsatz für den Haushaltsservice der Urner Bäuerinnen: Maria Arnold bei einer Wohnungsreinigung. SRF

Putzen, bügeln, kochen, aber auch Betagte betreuen, Kinder hüten oder im Garten arbeiten: das alles bietet der Haushaltsservice der Urner Bäuerinnen an. Entstanden war die Idee im Bäuerinnenverband, da viele Bauernbetriebe auf Nebenverdienste angewiesen sind.

Vor zehn Jahren fing man mit sieben Bäuerinnen an, die gerade mal 300 Arbeitsstunden leisteten, sagt Verwaltungsratspräsidentin Pia Marti. Inzwischen sind es rund 75 Mitarbeiterinnen, die 27'000 Arbeitsstunden leisten: «Der Service ist extrem gewachsen und die Anzahl Stunden ist immer noch zunehmend.»

Die Einsatzzeiten der Mitarbeiterinnen sind sehr flexibel. Gerade für Bergbäuerinnen passt dies speziell gut. Sie können sich beispielsweise im Sommer, wenn sie auf der Alp sind, problemlos abmelden und die Arbeit erst im Herbst wieder aufnehmen.

Die Verantwortlichen des Haushaltsservices der Urner Bäuerinnen konnten den Prix Montagne am Dienstag in Bern entgegennehmen. Der Preis ist mit 40'000 Franken dotiert.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Waldeck (kdwbz)
    Da kann man nur sagen , Super. Ich denke diese Frauen haben, neben dem "Zustupf", auch noch den Gewinn an Selbstachtung ... indem sie ihren Familien den eventuell erforderlichen Gang zur Sozialhilfe vermeiden. Der Preis für diese Organisation ist mehr als gerechtfertigt.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Zuerst "Hut ab" vor diesen Bäuerinnen! Trotzdem ihre Arbeit als Bauernsfrau im Bergkanton unbestritten eine der anstrengsten ist, helfen sie noch Mitmenschen in und mit Alltagsarbeiten! Nun, nachdem Tausende von "arbeitssuchenden" Migranten Richtung Schweiz reisen, steht den Frauen doch bald viel weniger Arbeit, dafür etwas Wintererholung, an! Die "an Leib und Seele verfolgten" jungen Männer aus Eritrea, haben eine Arbeit und die Urner Bergbäuerinnen können ihr Arbeitspensum etwas reduzieren!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Es ist Schade das Sie solch eine gute Nachricht nichtmit dem nötigen Respekt beehren @Herr Bolliger und Ihre Kommentare gegen Flüchtlinge nicht mal da lassen können. Ein ganz grosses BRAVO und DANKE für diesen Einsatz liebe Urner Bäuerinnen !
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Herr Röthenmund, ich begegne dieser Meldung über die Urner Freiwilligenarbeit der Bäuerinnen mit hohem Respekt. Ich habe dies klar in meinem Kommentar artikuliert! Wenn Sie mit meinem Vorschlag, den Eindringlingen aus Afrika eine ARBEIT zuzuweisen, nicht folgen können, ist das Ihr Problem. Ich hoffe nämlich sehr, dass die Eritràer nicht jahrelang einfach am Sozialpfropfen leben müssen, sondern, wie gesagt, arbeiten können! Ihren persönlichen Angriff ist völlig daneben und themenfremd!
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