Zum Inhalt springen

Betreuung in der Stadt Luzern Keine Entschädigung für Eltern ohne Hortplatz

Trotz fehlender Hortplätze: Das Stadtparlament lehnt es ab, dass betroffene Eltern finanziell unterstützt werden.

Ein Kinderhort mit Kindern am Esstisch.
Legende: In der Stadt Luzern fehlt es an Hortplätzen. Keystone

Eigentlich ist es im kantonalen Gesetz klar geregelt: Die Gemeinden – und damit auch die Stadt Luzern – sind verpflichtet, ausserschulische Betreuungsplätze anzubieten.

Die Stadt erfüllt diese Vorgabe nicht: einige Eltern, die einen Hortplatz für ihre Kinder wünschen, müssen mit Absagen rechnen. Und damit auf eine teurere Variante wie eine Kita ausweichen.

16 Absagen auf über 600 Plätze

Die Grünen und die SP forderten deshalb, dass diesen Eltern die Mehrkosten ausgeglichen werden. Doch die anderen Parteien – und damit die knappe Mehrheit im Rat – lehnten dies ab.

Schliesslich biete die Stadt über 600 Hortplätze an, habe diesen Sommer aber nur 16 Absagen machen müssen. Für diese wenigen Fälle lohne es sich nicht, ein eigenes Entschädigungssystem aufzubauen. Wichtiger sei es, mehr Betreuungsplätze zu schaffen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Familien, die sich selber um ihre Kinder bemühen, sind, laut obigem Bericht, einmal mehr Menschen "2. Klasse"! Wer Kinder aufstellt und sie dann möglichst schnell und ganztags dem "Staat" (deren Hortplätzen) übergibt, wird subventioniert (bekommt billigere Hortplätze). Nun, Familien, die ihre Kinder selber betreuen und aufziehen haben in der Regel eine andere (noch bodenständige!) politische Ansicht, und werden auch ohne staatliche Zustupfen ihre Kinder gross ziehen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen