Blueballs endet mit durchzogener Bilanz

Am Ende des neuntägigen Blueballs freut sich die Festivalleitung des Blueballs über mehr Besucherinnen und Besucher im KKL: Die Auslastung lag bei 86 Prozent. Beim Verkauf der Pins und beim Sponsoring musste das Festival hingegen erhebliche Einbussen verzeichnen.

James Blunt bei seinem Auftritt im KKL.

Bildlegende: Einer der Höhepunkte am diesjährigen Blueballs: der Auftritt von James Blunt im KKL. Keystone

Insgesamt war der Publikumsansturm gross wie jedes Jahr: Laut Schätzungen der Festivalleitung haben wieder rund 100'000 Personen das Blueballs-Gelände rund um das Luzerner Seebecken besucht - dies, obwohl das Wetter nur teilweise mitspielte und einige Festivaltage regelrecht ins Wasser fielen.

Erfreut zeigt sich Blueballs-Direktor Urs Leierer insbesondere auch über die Konzerte im KKL - die beiden Säle wurden im Schnitt zu 86 Prozent ausgelastet. Beim Verkauf der freiwilligen Pins jedoch harzte es: Es seien 20 Prozent weniger Pins verkauft worden als im Vorjahr. Urs Leierer glaubt, das habe auch mit einer Gratismentalität zu tun, die ihr Vorbild beim Internet-Download habe: «Für Musik und Copyright muss man nichts mehr bezahlen. Das ist schade.»

Auch beim Sponsoring gab es Einbussen, so war der frühere, grosse Sponsor Axa Winterthur nicht mehr dabei. Das Umfeld sei schwieriger geworden, sagt Urs Leierer, er sei aber zuversichtlich, dass neue Sponsoren gefunden werden könnten.