«Briefmarken sind ein Symbol der Schweizer Geschichte»

Am Donnerstag eröffnete das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern eine Sonderausstellung zu 50 Jahre «Tage der Aerophilatelie». In der Ausstellung mit 150 Vitrinen sind Briefmarken und Luftpost aus der ganzen Welt zu sehen.

Martin Bütikofer, Direktor des Verkehrshauses in Luzern an einem Rednerpult.

Bildlegende: Martin Bütikofer, Direktor des Verkehrshauses Luzern eröffnet die Sonderausstellung 50 Jahre Tage der Aerophilatelie. zvg Verkehrshaus Luzern

Zum Jubiläum sind neben der grossen Briefmarken-Ausstellung verschiedene Aktivitäten geplant. So finden Sonderflüge in alle vier Sprachregionen statt um die letzten 50 Jahre «Tage der Aerophilatelie» in Erinnerung zu rufen. Eine Briefmarkenbörse mit 12 Händlern bietet eine Fülle verschiedenster philatelistischer Belege und Briefmarken an. Die Post wird am Wochenende ein Sonderpostbüro betreiben, wo nebst traditionellen auch ein Sonderstempel erhältlich sind.

Leckerbissen aus der Aviatik

Neben den papierenen viereckigen Briefmarken sind auch echte Flugzeuge aus den 30er Jahren wie der Dornier DO-X und der Junkers JU G38 zu bestaunen. Für den Direktor des Verkehrshauses der Schweiz, Martin Bütikofer ist gerade dieser Gegensatz von grossen schweren Originalobjekten und den filigranen, künstlerisch gestalteten Briefmarken das Spannende an der aktuellen Ausstellung. Spannend seien für ihn aber auch die Geschichten hinter den abgebildeten Sujets, das habe ihn schon als Kind fasziniert, sagt Martin Bütikofer im Gespräch mit Radio SRF.