Bucherer: Umbau von Verkaufsräumen und Image

Für rund 15 Millionen Franken hat Bucherer sein Hauptgeschäft in Luzern renoviert. Weil die Situation am Schwanenplatz mit den vielen Cars und Touristen in der letzten Zeit häufig für Ärger gesorgt hat, versucht Bucherer sich auch wieder mehr als Geschäft für Einheimische zu positionieren.

Die neu renovierten Ladenräume sind in edlen Materialen gehalten, abgestimmt auf kaufkräftige Kundschaft. Doch Marketingleiter Jörg Baumann betont, das Geschäft richte sich nicht nur an Touristen, die sich Luxusuhren kaufen wollten. Die Einheimischen seien auch wichtig. Dies zeige sich etwa daran, dass Bucherer weiterhin ein eigenes Uhren- und Schmuckatelier führt, wo unter anderem Uhren repariert werden.

«  Natürlich versteht man den Ärger teilweise. »

Seppi Williner
Direktor Bucherer

Dass Bucherer bei den Einheimischen in besserem Licht dastehen will, hat mit der Verkehrs- und Touristen-Situation am Schwanenplatz zu tun: Diese hat in den letzten Jahren häufig für Verärgerung gesorgt. «Natürlich versteht man diesen Ärger teilweise», sagt dazu Bucherer-Direktor Seppi Williner. «Aber ich denke, die Wahrnehmung der Bevölkerung ist anders und man ist sich hier bewusst, was der Tourismus für unsere Stadt bedeutet.» Der Unmut über die Situation am Schwanenplatz sei ein «Nebenschauplatz, den man in Kauf nehmen muss». Bucherer nehme die Kritik aber ernst, weshalb man sich auch um eine Lösung der Carproblematik bemüht habe.