Caritas Luzern baut Stellen im Asylbereich ab

Der Kanton Luzern erhält vom Bund weniger Asylbewerber zugewiesen. Die Caritas, die die neuen Asylbewerber in den ersten Monaten betreut, muss deshalb 10 Personen entlassen.

Ein Asylsuchender betrachtet eine Weltkarte.

Bildlegende: Weniger Asylsuchende im Kanton Luzern: Caritas baut deshalb Stellen ab. Keystone

Zehn Mitarbeitende sind vom Stellenabbau betroffen. Sie erhalten Ende März die Kündigung. Für sie tritt ein Sozialplan in Kraft.

Im Sommer 2012 hatte der Bund pro Monat 120 Asylsuchende dem Kanton Luzern zugewiesen. Die Zahl ging darauf zurück, im Februar kamen nach Angaben der Caritas noch 36 neue Asylbewerber in den Kanton Luzern. Aktuell werden 250 neu zugewiesene Personen betreut - vorher waren es 430.

Der Rückgang hat nach Angaben von Caritas damit zu tun, dass weniger Asylgesuche gestellt und dass aufgrund von Massnahmen weniger Asylsuchende vom Bund den Kantonen überwiesen worden sind. Zudem musste der Kanton Luzern weniger Asylsuchende aufnehmen, weil auf seinem Territorium Bundeszentren betrieben werden.