Cham Paper Group einigt sich mit den Angestellten in Italien

Die Cham Paper Group hat mit der Angestellten ihrer Fabrik in Italien (Carmignano und Condino) einen neuen Gesamtarbeitsvertrag schliessen können. Dieser soll in der Produktionsstätte in Venetien wieder flexiblere Betriebszeiten ermöglichen und deren Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Eine der Fabriken der Cham Paper Group

Bildlegende: Die Cham Paper Group schliesst einen neuen Gesamtarbeitsvertrag mit den Arbeitern in Italien. Keystone

Eine erste Version eines neuen Arbeitsvertrags für die Angestellten der Fabriken in Carmignano und Condino (IT) ist vor gut zwei Wochen gescheitert. Die österreichische Delfortgroup, welche die beiden italienischen Fabriken kaufen wollte, war vom Kauf zurückgetreten, weil die Fabriken in Italien kurz vor dem Verkauf mit einer italienischen Gewerkschaft einen neuen Vertrag abgeschlossen hatte, durch den die Produktionsstätten nicht mehr rentabel genug gewesen wäre.

Zurück zum alten Lohnmodell

Nun hat die Cham Paper Group sich mit den Angestellten wieder auf längere Betriebszeiten und die Rückkehr zum ursprünglichen Lohnmodell geeinigt: «Die Stimmung bei den 150 Mitarbeitenden in Italien ist gut. Sie sind sehr zufrieden mit den neuen Bedingugen», sagt der Medienverantwortliche Edwin van der Geest gegenüber Radio SRF. Damit bleiben die beiden Italienischen Werke in den Händen der Cham Paper Group. Die Einigung beweise den festen Willen aller Beteiligten, die durch Restrukturierungen erstarkte Marktstellung der Fabrik langfristig zu sichern, schrieb die Cham Paper Group.

In den beiden italienischen Werken produziert die Cham Paper Group vor allem Rohpapier. Am Standort Schweiz werden die edleren Spezialpapiere hergestellt. Auf Grund der neusten Entwicklungen hält der Konzern nun auch an der Produktion von Rohpapier fest, und konzentriert sich nicht, wie ursprünglich geplant, nur noch auf die Spezialpapiere.