Chedi-Direktor ist mit dem ersten Jahr zufrieden

Hansjörg Meier ist seit einem guten halben Jahr Direktor des Luxus-Hotels in Andermatt. Nach einem Jahr Betriebszeit vom Hotel zieht er eine positive Bilanz. Nun gelte es, dem guten Ruf weiterhin gerecht zu werden.

Das Hotel Chedi

Bildlegende: Seit einem Jahr läuft der Hotelbetrieb im Chedi. Keystone

Seit Freitag ist im Luxushotel «The Chedi» in Andermatt die zweite Wintersaison angelaufen. Schon nach dem ersten Jahr erreicht das Hotel in verschiedenen Hotel-Rankings gute Platzierungen. Für Chedi-Direktor Hansjörg Meier ist das eine Ehre, die ihn freue, es sei aber auch der Ausdruck von Erwartungen, die mit dem Chedi verbunden seine, sagt Meier im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz.

«Wir verfolgen mit dem Chedi ein anderes Konzept als die meisten bestehenden Hotels", sagt Meier. Luxus bedeute hier nicht, dass es in den Zimmern viel Marmor und goldene Wasserhähnen gebe. Entspannte Ruhe und ein guter Service zeichne das Haus aus. Unser Konzept zeigt, in welche Richtung sich Hotels in der Schweiz entwickeln könnten», sagt Hansjörg Meier.

Dass es im Chedi im ersten Jahr verschiedenen personelle Wechsel gegeben habe, sei zwar unschön, für einen solchen Betrieb aber nicht aussergewöhnlich. Gerade zu Beginn gäbe es verschiedene Hürden zu überwinden. Unter anderem musste der erste Direktor des Hotels nach wenigen Monaten seinen Sessel räumen und auch der Küchenchef des Hotels verlässt im nächsten Sommer das «Chedi» wieder.Trotzdem: «Unsere Erwartungen wurden im ersten Jahr erfüllt.» Vor allem zu Beginn habe die Auslastung die Erwartungen übertroffen. Die Aussichten für die neu Wintersaison seien ebenfalls sehr gut, sagt Meier, der sich auch als «Götti» des Chedi bezeichnet, da er das Projekt seit Beginn begleitet. Zahlen zum Betrieb werden nicht bekannt gegeben, man sei aber bereits an der Gewinnschwelle, sagte Meier.