CKW will ihr Stromnetz in Littau nicht an ewl abtreten

Die vom Luzerner Stadtparlament geforderten Nachverhandlungen mit den Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) über einen neuen Konzessionsvertrag sind gescheitert.

Das Stadtparlament hatte im Januar 2014 einen neuen Konzessionsvertrag über das Stromverteilnetz an die Regierung zurückgewiesen. Es hatte gefordert, dass die CKW das Verteilnetz im städtischen Gebiet Littau an den stadteigenen Stromversorger energie wasser luzern (ewl) abgibt, oder dass die Vertragsdauer von heute 25 Jahren verkürzt wird.

Keiner der beiden vom Parlament vorgegeben Wegen hätte zu einem Resultat geführt, teilt die Stadtregierung nun mit. Die CKW sei aus finanziellen, wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht bereit, einen Teil des Netzgebietes abzugeben.

Vertrag soll ohne Änderungen bleiben

Gleichzeitig ist das Energieunternehmen nach Angaben der Stadt nur bereit, einen Konzessionsvertrag zu unterzeichnen, der inhaltlich identisch ist mit jenem, den die CKW mit dem Verband Luzerner Gemeinden aufgesetzt hat, und der von 75 Gemeinden unterschrieben wurde.

Der Stadtrat legt deshalb seinen Bericht «Konzessionsverträge mit Energieversorgungsunternehmen» und den Antrag von 2013 dem Parlament ohne Änderungen nochmals zum Beschluss vor. Er rechnet mit jährlichen Gebühreneinnahmen von rund 330'000 Franken.