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Comic im Zivilschutzbunker Fumetto mit Krieg und «Shelter»

Am Samstag hat in Luzern das 27. Comic-Festival Fumetto begonnen. In der Ausstellung «Shelter» geht es um Krieg und Schutz.

Legende: Audio Rundgang durch die Fumetto-Ausstellung im Bunker abspielen. Laufzeit 3:21 Minuten.
3:21 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 12.04.2018.

«Shelter – von Krisen gezeichnet» zeigt Comics, die im Kontext von Krieg, Bedrohung und Krisensituationen stehen. In thematisch und stilistisch verschiedenen Arbeiten zeigen die internationalen Künstlerinnen und Künstler ihre Sicht des politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machtgefüges auf der Welt. Einige der Künstler haben selber Erfahrungen mit Bedrohung gemacht, etwa Hamid Sulaiman aus Syrien oder ein Künstlerkollektiv aus Irak.

Ausstellungsort ist die Zivilschutzanlage im Sonnenbergtunnel. Diese hätte während des Kalten Krieges 20'000 Menschen aufnehmen können. Sie zählt damit zu den grössten Bunkern der Welt. Der Bunker wurde 1976 eröffnet und passt zu der Frage nach «Shelter, Schutz und Zuflucht». Das Fumetto dauert vom Samstag, 14. bis am Sonntag, 22. April.

Eines der führenden Comic-Festivals in Europa

Fumetto ist das Festival für Comic und artverwandte Medien wie Bildende Kunst, Grafik und Illustration und gehört zu den führenden Comic-Festivals in Europa.

Das Festival zeigt rund 12 Hauptausstellungen sowie 40 Satellitenausstellungen und dauert neun Tage. Gezeigt werden die wichtigsten Comic-Künstler der Welt, namhafte Zeichner, junge Talente und die aktuellen Strömungen der Kunstformen Zeichnen und Comic. Mit über 50’000 Besuchenden ist das Fumetto einer der grössten Anlässe der Festivalstadt Luzern.

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