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Coronaübersicht Zentralschweiz FCL-Fans sollen wegen der Coronakrise ihr Portemonnaie öffnen

  • Der Luzerner Fussballclub hofft auf solidarische Abo-Käufe, um die Coronakrise zu meistern. Der SC Kriens wartet noch.
  • Die Rigibahnen entlassen sieben Personen - elf müssen ihr Pensum reduzieren. Trotzdem halten sie an den langfristigen Zielen fest. Das sorgt jetzt für Kritik.
  • Die Nidwaldner Regierung will den lokalen Tourismus mit 300'000 Franken unterstützen.

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Freitag, 5. Juni: FCL hofft auf Solidaritäts-Abokäufe – der SC Kriens wartet noch

Am Donnerstag hat der FC Luzern die neue Kampagne «Alli ofs Trikot» lanciert. Fans, die sich bis am 26. August das neue Abo kaufen, werden mit dem Namen auf den Trikots des Vereins verewigt. Der FCL gewährt als Entgegenkommen den Fans 20 Prozent Rabatt auf die neue Saisonabos. Auf den Rabatt kann aber auch zugunsten des Vereins auch verzichtet werden. Einzeltickets der aktuellen Saison werden zudem erstattet, ausser man verzichtet via Formular darauf.

«Die überwiegende Anzahl findet die Aktion super und hat die Abokarte schon verlängert,» sagt FCL-Medienchef Markus Krienbühl. Weitere Solidaritätsaktionen seien derweil keine geplant. Beim SC Kriens sieht die Situation anders aus. Der Verein wartet mit dem Verkauf der neuen Saisonabos noch etwas zu. Grund ist die noch unklare Entwicklung der Corona-Massnahmen und der Fakt, dass die neue Saison erst im September starten wird.

Die überwiegende Anzahl findet die Aktion super und hat die Abokarte schon verlängert.
Autor: Markus KrienbühlFCL-Medienchef

Doch der Krienser Klub ist nicht untätig. Der Klub hat bereits im Mai eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Das erste Spiel im ganz geöffneten Stadion soll durch die Aktion gefüllt werden. Thomas Tobler, Leiter der Kommunikation des SCK, ist mit dem Stand zufrieden: «Bis jetzt läuft es sehr gut. Wir haben derzeit mit der Aktion, mit Matchballspenden und Solidaritätsspenden 16'000 Franken eingenommen. Wenn das bis Ende Juni so weiterläuft, ist das ein sehr gutes Resultat.» 20'000 Franken ist das Ziel, das bis Ende Juni erreicht werden soll. Und auch der SCK lässt verlauten, dass derzeit keine weiteren Solidaritätsaktionen geplant seien.»

Freitag, 5. Juni: Kritik an Strategie der Rigibahnen

Schon letzte Woche wurde bekannt, dass die Rigibahnen sieben von ihren 231 Angestellten wegen der coronabedingten Ausfälle entlassen. Elf weitere Angstellte mussten ihr Pensum reduzieren. Auf diese Meldung hin kam heute Morgen eine Mitteilung von René Stettler, der die Wachstumsstrategie der Rigibahnen schon länger kritisiert. Es sei Zeit, umzudenken. Leute entlassen und gleichzeitig weiterhin Wachstum anzustreben, das gehe nicht.

Unter anderem setzt sich René Stettler mit Petitionen dafür ein, dass pro Jahr nur noch 800'000 Menschen die Rigi besuchen dürfen. Ausserdem müsse man stärker auf den einheimischen und weniger auf Massentourismus setzen. Für Frédéric Füssenich, den Geschäftsführer der Rigibahnen, hat die aktuelle Situation nicht mit der Wachstumsstrategie zu tun. Sie würden an ihren Zielen festhalten. «Wahrscheinlich werden wir die gesetzten Ziele ein bis zwei Jahre später erreichen, doch mittel- bis langfristig kommen wir zurück auf den Wachstumspfad.» Trotzdem wolle man sich bald mit René Stettler an einen Tisch setzen und sich seine Kritik persönlich anhören.

Donnerstag, 4. Juni: Nidwaldner Regierung will Tourismus unterstützenng>

Die Nidwaldner Regierung will die unter der Corona-Krise leidende Tourismusbranche im Kanton wiederbeleben. Sie beantragt dem Parlament, für 2021 und 2022 den gesetzlich verankerten maximalen Förderbeitrag von 300'000 Franken auszuschöpfen.

Trotz der Lockerungen generierten die Tourismusbetriebe aufgrund der angeordneten Schutzauflagen und auch wegen des Ausbleiben ausländischer Feriengäste bedeutend weniger Umsatz als unter normalen Umständen, wird der Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger in einer Medienmitteilung vom Donnerstag zitiert.

Mittwoch, 3. Juni: Gutscheine zum Ankurbeln der lokalen Wirtschaft – alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zug bekommen 100 Franken

Eine kleine Rechnungsaufgabe: 30'000 Stadtzugerinnen und Stadtzuger mal 100 Franken gleich drei Millionen. So viel Geld spricht das Stadtzuger Parlament, um dem Gewerbe unter die Arme zu greifen. Dieser Betrag ist Teil des Coronafonds, den das Parlament zur Stützung der lokalen Wirtschaft und der Kultur schafft. Er beläuft sich insgesamt auf zehn Millionen Franken und wird aus dem unerwartet hohen Überschuss des letzten Jahres finanziert.

Auch der Kanton Uri spricht definitiv 1.1 Millionen Franken zur Unterstützung von Corona-Härtefällen in der Wirtschaft. Das Geld soll Kleinunternehmern zugute kommen, bei denen die Unterstützung des Bundes zu wenig greift und die deshalb in ihrer Existenz bedroht sind, wie der Urner Regierungsrat schreibt. Pro Unternehmen ist eine maximale Unterstützung von 40'000 Franken vorgesehen.

Keine zusätzliche Unterstützung brauche es für den Tourismus und den Detailhandel in der Stadt Luzern, so die Meinung der Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlaments. Die Mehrheit der Kommission bezweifelt die Wirksamkeit des Programms, das der Stadtrat laniceren möchte.

Mittwoch, 3. Juni: Kanton Obwalden schafft zeitlich befristete Fachstelle Corona

Contact Tracing, Überprüfung der Schutzkonzepte oder das Erteilen von Auskünften im Zusammenhang mit Covid-19: Dies alles soll die Fachstelle im Kanton Obwalden leisten. Sie übernimmt somit Aufgaben des Kantonalen Führungsstabs, der seine Arbeit wie geplant per Ende Mai eingestellt hat.

Die Fachstelle ist laut der Obwaldner Regierung nach aktuellem Stand bis Ende Jahr besetzt. Sie ist mit 100 Stellenprozenten dotiert. Diese wurden auf verschiedene interne und externe Fachpersonen aufgeteilt. Im Herbst soll analysiert werden, ob dieses Pensum reicht und ob die Fachstelle allenfalls weitergeführt werden soll.

Montag, 1. Juni: Über 2000 Sonnenhungrige auf Luzerner Wiese – Polizei lässt sie gewähren

Die «Ufschötti», eine Wiese hinter der Luzerner Werft direkt am See, hat sich über Pfingsten zu einem wahren Hotspot für Menschenaufläufe entwickelt. Laut Angaben der Luzerner Polizei hielten sich am Pfingstmontag über 2000 Personen auf der Wiese auf. «Die Corona-Abstandsregeln wurden kaum mehr eingehalten», sagt Mediensprecher Christian Bertschi. «In den Köpfen der Leute ist Corona nicht mehr richtig präsent, vor allem bei Wetter wie an diesem Wochenende.» Aus Gründen der Verhältnismässigkeit habe die Polizei aber darauf verzichtet, Leute wegzuweisen oder die Wiese gar ganz zu räumen.

Auch andernorts waren die Seeufer stark frequentiert, etwa im Seebad Seeliken in Zug. Viele Ausflügler zog es auch in die Höhe, zum Beispiel ins Eigenthal, auf den Zugerberg oder über die Urner Alpenpässe. Der Verkehr bewegte sich daher bis in den Abend hinein stellenweise zähflüssig. Der grosse Pfingststau in den Süden und zurück blieb dieses Jahr aber aus – auch wenn die Behörden wegen der Corona-Pandemie nicht mehr grundsätzlich von Reisen ins Tessin abraten.

Freitag, 29. Mai: Der FCL lässt wahrscheinlich keine Zuschauer ins Stadion – der SC Kriens schon

Die Schweizer Fussballligen Super und Challenge League werden am Wochenende vom 19. Juni ihre Spiele wieder aufnehmen – vorerst jedoch mit maximal 300 Personen im Stadion. Für viele Fussballclubs heisst das, es bleibt bei Geisterspielen. So wahrscheinlich auch beim FC Luzern, wie Präsident Philipp Studhalter sagt. «Bei uns befinden sich allein schon 200 Leute im Stadion, damit das Spiel überhaupt stattfinden kann – Angestellte, Techniker, Medienleute und so weiter.» Es wären also noch rund 100 Zuschauer möglich und das lohne sich nicht. «Aufwand und Ertrag sind da momentan noch in keinem Verhältnis.» Für einen definitiven Entscheid, ob Zuschauer ins Stadion gelassen werden oder nicht, werde man jedoch noch abwarten, bis das Schutzkonzept fertig ausgearbeitet ist.

Anders sieht es beim Challenge-Ligisten SC Kriens aus. «Wir kommen mit weniger Angestellten aus», meint Präsident Werner Baumgartner, «es werden im Stadion also Plätze übrigbleiben. Leider wird es jedoch nicht für alle Platz haben, die kommen wollen.» Der schwierigste Entscheid sei nun, zu bestimmen, wer ins Stadion dürfe und wer nicht. «Damit es fair bleibt, bleibt eigentlich nur der Weg übers Los.» Dabei würde jenen der Vorzug gegeben, die dem Club in der Vergangenheit treu waren. «Dazu gehören sicher die Saisonkarten-Inhaber», so Baumgartner.

Regionaljournal Zentralschweiz, 6:31 / 12:03 / 17:30 Uhr;

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