Cupvorbereitungen der Krienser Fussballerinnen mit Turbulenzen

Das Ziel ist klar: Die Frauenmannschaft des SC Kriens will im letzten Spiel für den Verein den Cup in die Zentralschweiz holen. Danach wechselt die Frauenabteilung zum FC Luzern. Für zusätzliche Unruhe sorgte der Entscheid der Klubleitung, den Trainer per sofort freizustellen.

Krienserin Sarah Puntigam gegen Spielerinnen des FC Zürich.

Bildlegende: Die Krienserin Sarah Puntigam (Mitte) will im Cupfinal gegen Basel den Pokal in die Zentralschweiz holen. Keystone

Der Cupfinal ist im Frauenfussball das wichtigste Spiel der Saison, eine gute Möglichkeit, sich und den Fussball einem grösseren Publikum zu präsentieren. Entsprechend motiviert sind die Spielerinnen. Sie wollen den Cup in die Zentralschweiz holen.

Für einige Unruhe im Vorfeld dieses Spiels sorgte allerdings der Entscheid der Klubleitung, den Trainer René Müller - ohne Vertrag für die nächste Saison - per sofort freizustellen. Der Schritt komme zu einem ungünstigen Zeitpunkt, gibt Peter Strohhammer, Leiter des Ressorts Frauen in Kriens, zu. Der Schritt sei aber nötig gewesen. Zu den genauen Gründen schweigt sich die Klubleitung allerdings aus.

Letztes Spiel in den Farben des SC Kriens

Für die Spielerinnen gelte es, ungeachtet der Vorgänge neben dem Spielfeld, auf dem Platz die beste Leistung abzurufen, sagt Captain Marie-Andrea Egli. Nicht zuletzt, weil es das letzte Spiel der Mannschaft in den Farben des SC Kriens ist. Auf Anfang Juli wechselt die Frauenabteilung zum FC Luzern. «Wir hatten eine sehr gute Zeit in Kriens», betont Egli. Der Wechsel zum FCL sei aber ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Mannschaft.