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Zentralschweiz CVP-Frau Karin Kayser schafft die Wahl auf Anhieb

Nach dem Wahltag im Kanton Nidwalden steht fest: Vier Bisherige sind wiedergewählt dazu neu Karin Kayser (CVP). Zwei Sitze sind noch nicht besetzt und der bisherige Justizdirektor Alois Bissig (CVP) muss sich einem zweiten Wahlgang stellen.

Legende: Video Wahlen im Kanton Nidwalden abspielen. Laufzeit 1:37 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.03.2014.

Alois Bissig (CVP) landete bei den Nidwaldner Regierungsratswahlen nur gerade auf dem achten Platz. Ihm fehlten knapp 400 Stimmen für das absolute Mehr (7485). Der Justiz- und Sicherheitsdirektor schaffte als einziger Bisheriger die Wiederwahl nicht.

Porträt Alois Bissig
Legende: Justiz- und Sicherheitsdirektor Alois Bissig muss sich einem zweiten Wahlgang stellen. Keystone

Fünf Kandidaten wurden in die Regierung gewählt. Mit Karin Kayser (CVP) nimmt eine zweite Frau in der Regierung des Kantons Nidwalden Platz. Kayser trat als Neue an und erreichte mit 7859 Stimmern das fünftbeste Resultat. Neben Karin Kayser wurden vier Bisherige gewählt.

Das beste Ergebnis machte Landwirtschafts- und Umweltdirektor Ueli Amstad (SVP) mit 9280 Stimmen. Hinter ihm platzierte sich sein Parteikollege Res Schmid. Den dritten Platz belegte Gesundheits- und Sozialdirektorin Yvonne von Deschwanden (FDP), gefolgt von Baudirektor Hans Wicki (FDP).

Alle anderen der zehn Kandidaten schafften das absolute Mehr nicht und wurden damit nicht gewählt. Die Rangliste der Nichtgewählten führt Alfred Bossard (FDP) an. Ihm fehlten nur 138 Stimmen zur Wahl. Mehr Stimmen als der Bisherige Alois Bissig erhielt auch der neu kandidierende Othmar Filliger (FDP). Abgeschlagen auf den Plätzen neun und zehn landeten Martin Zimmermann (SVP) und Conrad Wagner (Grüne). Die Wahlbeteiligung im Kanton Nidwalden lag bei 50,2 Prozent, das absolute Mehr betrug 7485 Stimmen.

Gewählt sind

Nicht gewählt sind

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19 Kommentare

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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Herr Bolliger, im Überblick sind Sie wohl der einzige, der hasserfüllt kommentiert. Andere sind vielleicht etwas ungeschickt, aber Ihnen ist wohl früher einmal eine ganz grosse Laus von links über die Leber gekrochen. Versuchen Sie doch, die politische Lage in unserem Land etwas realer einzuschätzen. Die SVP wird auch nach den nächsten CH-Wahlen einen 30% Anteil an den Wählenden haben - die grösste Partei werden trotzdem die Enthaltenden sein. Sicher nicht zufällig, aber im inneren Frieden.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Als 74-jähriger "Grufti" muss ich nicht hasserfüllt kommentieren, geehrter Herr Frühling aus Bern und Zürich. Wer 60 Jahre lang verschiedene gesellschaftspolitische Entwicklungen, Geschehnisse auf dem Arbeitsplatz und politische Entscheide mit verfolgt hat, bekommt mit der Zeit einfach eine Ueberzeugung. Diese entstandene Grundhaltung basiert auf persönlich erlebten realen Fakten und aus dem Abwägen zwischen "linken und rechten" Ansichten. Nur Ideologen brauchen Hass und ewige Verunglimpfungen!
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    @Bolliger und Moser: Auch Ihnen vielen Dank für Euer positives Feedback. jetzt fehlt nur noch ein Nidwaldener Bundesrat, aber nur kein lingger und kein grüner.
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    1. Antwort von P. Bürger, Schaffhausen
      .. und der soll womöglich auch noch ein SVP-Mann sein, oder? (Innerschweizer smile)
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Unglaublich was da wieder alles zusammengeschrieben wird. Als ob es um den Nabel der Welt ginge. Schon Morgen weiss niemand mehr ausserhalb dieses Kantons, wen man da eigentlich gewählt hat, weil ja alles beim bisherigen geblieben ist (vom verschobenen Machgefüge im Landrat mal abgesehen - allein dieses Konstrukt herzustellen ist skurril). Mal sehen, was wir Berner in einer Woche fertig bringen...-:), wählt sie ab die Bürgerlichen!
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Wie würde wohl der obige Kommentar eines Adrian Flükiger tönen, wenn im bürgerlichen Nidwalden heute diese Mehrheit (in der Regierung und im Parlament) gebrochen worden wäre? Sture und untolerante Ideologie können uns linke "Festgefahrene" nie besser illustrieren und vor Augen führen, wenn in der Politlandschaft etwas nicht nach "ihren Grinden" läuft! Da gibt es nur noch "böse" Bemerkungen, unsachliche Hassorgien und Toleranzlosigkeit gegen Andersdenkende (politische Meinungen)! Gutmenschen pur!
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