Zum Inhalt springen
Inhalt

Zentralschweiz Das (allzu) lange Warten im Theater

«Warten auf Godot» ist das wohl bekannteste Stück des irischen Autors und Nobelpreisträgers Samuel Beckett. Die Inszenierung am Luzerner Theater besticht einerseits durch das feine Spiel der Darsteller, andererseits zieht sie sich doch gar etwas in die Länge.

Die Schauspieler Christian Baus und Jörg Dathe in einer Szene von Warten auf Godot.
Legende: Feinfühliges Spiel: Jörg Dathe in der Rolle von Estragon (links) und Christian Baus als Vladimir. Ingo Höhn/zvg

Es passiert eigentlich wenig in dem Stück: zwei Landstreicher warten. Auf Godot. Obwohl sie weder wissen, wer dies ist, geschweige denn, ob er auch tatsächlich auftaucht. Das Stück «Warten auf Godot» hatte Samuel Beckett 1953 weltberühmt und zum wichtigsten Vertreter des absurden Theaters gemacht.

Die Umsetzung am Luzerner Theater ist schnörkellos und abwechslungsreich. Die beiden Hauptdarsteller Christian Baus und Jörg Dathe spielen die zwei wartenden Landstreicher mit viel Feingefühl und Ausdruck. Einziger negativer Punkt: die Inszenierung von Schauspielchef Andreas Herrmann wird mit der Zeit etwas langfädig - mit etwas Straffen hätte sie nur dazu gewonnen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.