«Das Ausland inspiriert mein Filmschaffen»

Doppellte Freude für Corina Schwingruber: Die Luzerner Filmemacherin kann nächstes Jahr nach Kairo ins Atelier der Stadt Luzern. Und am Wochenende wird ihr Dokumentarkurzfilm «Baggern» am Zentralschweizer Filmsonntag gezeigt.

Die Filmemacherin Corina Schwingruber.

Bildlegende: Corina Schwingruber kann nächstes Jahr für ein halbes Jahr nach Kairo. zvg

Die 31jährige Corina Schwingruber wollte für längere Zeit weg von Luzern, um dem Alltagstrott zu entfliehen und neue Inspiration für ihre Arbeit zu finden. Deshalb bewarb sie sich für das Atelier der Stadt Luzern in Kairo. «Ich kenne Ägypter in der Schweiz und versuche durch sie, möglichst viel in Erfahrung zu bringen, was in Ägypten politisch läuft, und wie ich mich auf den Aufenthalt in Kairo vorbereiten kann», sagt Schwingruber. In Kairo möchte sie ein Filmprojekt über die Frauen in Ägypten verwirklichen und aufzeigen, was ihnen die Revolution gebracht hat. «Dabei werde ich versuchen in den Wohnungen der Frauen zu filmen, da es verboten ist, auf der Strasse zu drehen».

Mit «Baggern» am Zentralschweizer Filmsonntag

Bevor sie nächstes Jahr nach Kairo reist, engagiert sich Corina Schwingruber weiterhin für das Zentralschweizer Filmschaffen. Sie ist Mitorganisatorin des Zentralschweizer Filmsonntags, der am Wochenende in verschiedenen Kinos in Zug, Einsiedeln und Altdorf stattfindet. An diesem Filmsonntag werden verschiedene Filme von Zentralschweizer Filmemachern gezeigt. Corina Schwingruber ist mit ihrem Kurzdokumentarfilm «Baggern» dabei, der schon einige Preise gewonnen hat.

Für Corina Schwingruber ist klar: Auch wenn es ein hartes Pflaster sei, in der Schweiz Filme zu realisieren. Sie will hier arbeiten. «Ich reise sehr gerne. Das Ausland hilft meiner Inspiration für neue Projekte. Aber in der Zentralschweiz bin ich zu Hause.»