Das KKL erhält vom Kanton Luzern finanzielle Schützenhilfe

Mit einer Bürgschaft von maximal 9 Millionen Franken hilft der Kanton Luzern dem KKL Luzern, einen allfälligen
Geldengpass zu überbrücken. Das Parlament hat am Montag der Bürgschaft mit 81 zu 10 Stimmen bei 5 Enthaltungen zugestimmt.

Ein Kran steht vor dem KKL Luzern.

Bildlegende: Weil das Vergleichsverfahren mit der Totalunternehmung noch läuft, erhält das KKL finanzielle Unterstützung. Keystone

Das KKL Luzern war im Jahr 2000 eröffnet worden. Das 112 Meter lange und 107 Meter breite Dach sollte eine Lebensdauer von 80 Jahren haben. 2010 wurde aber bemerkt, dass das Vordach, das 35 Meter ins Freie ragt, nicht dicht genug gebaut war und dringend saniert werden musste. 2013 kam aus, dass auch das Warmdach Schäden hat.

Das KKL geht davon aus, dass die Korrekturen am Dach Garantiearbeiten sind. Allerdings sind die Vergleichsverhandlungen mit der Totalunternehmerin gescheitert. Ein gerichtliches Schiedsverfahren läuft.

Damit die Trägerstiftung einen allfälligen Liquiditätsengpass überbrücken und am Kapitalmarkt einen Kredit aufnehmen kann, entschied das Parlament nun, dass der Kanton eine Bürgschaft von maximal 9 Millionen Franken übernehmen wird. Die Gewährung der Bürgschaft ist an gewisse Bedingungen geknüpft und ist bis auf Ende 2034 beschränkt.