Das Küssnachter «Fassbindhaus» wird im Mai verschoben

Das historische Holzhaus muss wegen den Bauarbeiten der Südumfahrung weichen. Es kann aber gerettet werden und wird nicht abgerissen.

Das historische «Fassbindhaus» in Küssnacht muss der Südumfahrung weichen.

Bildlegende: Das «Fassbindhaus» soll nach dem Wiederaufbau wieder bewohnt werden. ZVG

Da für die Südumfahrung im Bereich Seebodenstrasse ein Tagbautunnel erstellt wird, müssen mehrere Gebäude abgebrochen werden. Zu reden gab dabei der mögliche Abbruch des «Fassbindhauses». Das 400-jährige Holzhaus soll erhalten bleiben. Mehrere Interessenten haben sich darum beworben, den Holzbau fachgerecht ab- und später wieder aufzubauen.

Der Bezirksrat Küssnacht ist sich nun mit einer Interessengruppe rund um den Architekten Hansjörg Bruggmann einig geworden. Diese wird im Mai das «Fassbindhaus» auseinandernehmen, abbauen und zwischenlagern.

Nach Abschluss der Bauarbeiten für die Südumfahrung im Jahr 2019/2020 wird in der Nähe des alten Standortes ein neues Fundament gebaut und das Holzhaus wieder zurück versetzt.

Für den Wiederaufbau stellt der Bezirk Küssnacht ein kleines Grundstück im Baurecht zur Verfügung. Über den entsprechenden Baurechtsvertrag wird an der Urne entschieden.