Das Olympia-Nein beflügelt die Luzerner Jugendolympia-Pläne

Nach dem Abstimmungs-Nein der Bündner zur Olympiakandidatur hoffen die Zentralschweizer Initianten der Olympischen Winterspiele für die Jugend auf den Zuschlag des Olympischen Komitees. Die Zentralschweizer Regierungskonferenz signalisiert Unterstützung.

Skifahrer auf der Piste in Andermatt

Bildlegende: Andermatt wäre einer der Austragungsorte der Olympischen Jugendspiele im Jahr 2020. Keystone

Man habe sich im Abstimmungskampf rund um die Olympiakandidatur Graubünden bewusst zurückgehalten, sagt Werner Grossniklaus, Präsident des Initiativkomitees für die Olympischen Jugendwinterspiele Luzern/Zentralschweiz. Das Bündner Nein sei jedoch von Vorteil für die Kandidatur aus der Zentralschweiz. Die Zentralschweiz kandidiert für die Jugendspiele 2020.

Da die Olympiakonkurrenz aus dem eigenen Land vom Tisch ist, steigen die Chancen für die Jugendolympiakandidatur aus der Zentralschweiz, ist Werner Grossniklaus überzeugt.

Das Initiativkomitee für die Kandidatur arbeitet nun verstärkt an seinem Dossier. Dieses wird das Komitee bis im Juni 2013 zuhanden der Zentralschweizer Regierungskonferenz einreichen. Im Juni 2014 ist Abgabetermin beim Internationalen Olympischen Komitee, IOC.

Für die Olympischen Winterspiele der Jugend sei die Infrastruktur in der Region geeignet, sagt Beat Villiger, Präsident der Zentralschweizer Regierungskonferenz. Diese will im Sommer über das weitere Vorgehen und allfällige finanzielle Unterstützung der Kandidatur entscheiden.