Das Parlament der Stadt Luzern dünnt Wirtschaftsbericht aus

Die Auslegeordnung der Luzerner Stadtregierung kam beim Parlament nur begrenzt gut an. Es nahm den Wirtschaftsbericht zwar zur Kenntnis, strich jedoch einige Neuerungen gleich wieder heraus.

Blick auf die Stadt Luzern

Bildlegende: Der Wirtschaftsbericht der Stadt Luzern ist wenig griffig. Keystone

Den linken Parteien war der Bericht zu eng gefasst. Es fehlten einige Aspekte wie die Verbindung mit den Agglomerationen, wie der Bezug zur Bildung oder die Nachhaltigkeit, hiess es in den Voten.

Die bürgerlichen Parteien hingegen kritisierten, der Bericht sei zu weit gefasst: Man vermisse konkretere Massnahmen, etwa die Förderung von Firmenansiedlung oder die Vereinfachung von Bauverfahren.

Viele der Massnahmen hingegen, die die Stadtregierung im Bericht vorschlug, wurden abgelehnt. Das Parlament wollte keinen Masterplan für die Attraktivierung der Innenstadt und bewilligte statt 400‘000 Franken nur 100‘000 Franken für die Ausarbeitung eines Konzepts.

Der Ausbau der Wirtschaftsförderung wurde ganz gestrichen und die Schaffung eines neuen Wirtschaftsrats abgelehnt. Auch sprach sich das Parlament dagegen aus, dass das Parkhaus Musegg als beste Lösung für das Verkehrsproblem am Schwanenplatz im Bericht erwähnt sein soll.