Den Luzerner Gemeinden geht es besser

Die Finanzsituation der Luzerner Gemeinden zeigt 2013 Zeichen einer Erholung. Erstmals nach sechs Jahren haben sich die Rechnungsergebnisse im Total wieder verbessert. Bei einem Aufwand von 2,2 Milliarden Franken resultierte unter dem Strich ein Minus von 6 Millionen.

Ein Luftbild der Gemeinde Kriens mit Emmen im Hintergrund.

Bildlegende: Den Luzerner Gemeinden geht es immer besser. Keystone

Die Anzeichen einer vorsichtig positiven Entwicklung in den 83 Luzerner Gemeinden zeigten sich nicht nur in der Rechnung, sondern auch bei der Selbstfinanzierung und der Verschuldung, teilte Lustat Statistik Luzern am Dienstag mit.

Die Selbstfinanzierung stieg von 105 Millionen Franken im Vorjahr auf 152 Millionen. Die Nettoinvestitionen hätten fast vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden können, heisst es in der Mitteilung. Die Nettoschuld der Gemeindehaushalte lag Ende 2013 beinahe unverändert bei 2440 Franken pro Einwohnerin und Einwohner. Gesamthaft betrug sie rund 947 Millionen Franken.

Netto wurden im vergangenen Jahr in den Gemeinden 161 Millionen Franken investiert, 27 Millionen weniger als im Vorjahr. Am meisten investiert wurde in Bildung (65 Mio.), Verkehr (36) und in die Gesundheit (23). Die Investitionen in die Kultur und Freizeit nahmen um 23 auf 8 Millionen Franken ab. Dies war der tiefste Wert seit Beginn der Datenreihe 1992.