Den Zentralschweizern im Bundeshaus auf den Fersen

In genau vier Monaten, am 18. Oktober, finden die Eidgenössischen Wahlen statt. Die Nominationen laufen auf Hochtouren. Der Alltag der Parlamentarierinnen und Parlamentarier während der Session ist zeitlich sehr intensiv. Eine Reportage über den Sessionsalltag.

30 Parlamentarierinnen und Parlamentarier vertreten die sechs Zentralschweizer Kantone im National- und im Ständerat. Die meisten treten zu den Eidgenössischen Wahlen am 18. Oktober wieder an.

«Wie ein zu langes Klassenlager»

Gegen Ende einer Session, nach drei Wochen, sind die meisten Parlamentarier müde von der Parlamentsarbeit. Die letzten Tage seien zäh, sagt zum Beispiel der Nidwaldner SVP-Nationalrat Peter Keller und vergleicht das Ende der Session mit «einem zu langen Klassenlager».

Der normale Ratsbetrieb mit den Abstimmungen im National- und Ständerat findet zu einem wichtigen Teil ausserhalb des Ratssaales statt. «In der Wandelhalle werden Kontakte geknüpft oder man informiert sich über die kommenden Geschäfte», sagt Petra Gössi, Schwyzer FDP-Nationalrätin.

Eine grosse Herausforderung für die Parlamentarier sei, den Überblick zu behalten über die Menge der unterschiedlichen Themen. Priska Birrer-Heimo, Luzerner SP-Nationalrätin, bereitet sich jeweils am Wochenende auf die Geschäfte der nächsten Woche vor. Anlässe finden während der Session auch am Abend statt. Die Parlamentarier erhalten bis zu 40 Abendeinladungen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr