Der nüchternste Mann während der Fasnacht

Der Zunftweibel Ruedi von Werdt begleitet den Fritschivater an jeden Anlass und sorgt dafür, dass kein Termin vergessen geht. Dabei ist Pflichtbewusstsein gefragt und ein klarer Kopf.

Zunftweibel Ruedi von Werdt in seinem Gewand

Bildlegende: Zunftweibel Ruedi von Werdt (hinten links) amtet diese Fasnacht zum letzten Mal als Weibel des Zunftmeisters. SRF

Seit acht Jahren bekleidet Ruedi von Werdt dieses ehrenvolle Amt der Zunft zur Safran. Diese Fasnacht zum letzten Mal. Ruedi von Werdt koordiniert für den Zunftmeister alle Termine und dass dabei das «richtige Tenue getragen» wird.

Dabei plant der Zunftweibel immer «genügend Zeit» ein, um noch etwas «Luft zu haben». Gerne erinnert sich Ruedi von Werdt an sein erstes Weibeljahr. Damals holte er den Zunftmeister Georges Theiler, den Luzerner Ständerat, nicht mit dem Auto, sondern mit dem Motorrad ab - geschmückt mit den Zunftfahnen.

«Ich darf auch feiern»

Ab und zu gönnt sich Ruedi von Werdt eine «Tagessuppe» wie die Zünftler einem Gin-Tonic sagen. Aber ganz generell sei er wohl doch eher einer der nüchternsten Männer während der Fasnacht.

Dem neuen Zunftweibel rät Ruedi von Werdt, sich im Hintergrund zu halten. Die Hauptperson sei der Zunftmeister. Der Name des Neuen bleibt vorläufig geheim