Der Obwaldner Regierungsrat Paul Federer tritt vorzeitig zurück

Bau- und Umweltdirektor Federer tritt vorzeitig auf Mitte 2017 zurück. Schon diesen Sommer kommt es zu Rochaden im Obwaldner Regierungsrat.

Paul Federer, Maya Büchi und Christoph Amstad.

Bildlegende: Paul Federer (links) tritt zurück, Maya Büchi übernimmt die Finanzen und Christoph Amstad ist neu in der Regierung. Keystone / SRF

In Obwalden übernimmt nicht der neue Regierungsrat Christoph Amstad (CVP) das Finanzdepartement des zurücktretenden Hans Wallimann (CVP). Neue Finanzdirektorin wird Sicherheitsdirektorin Maya Büchi (FDP).

Banker wird Justizdirektor

Hans Wallimann, der als Begründer der Obwaldner Tiefsteuerstrategie gilt, tritt auf Mitte 2016 zurück. Für ihn rückt Kantonsrat Christoph Amstad nach stiller Wahl nach. Amstad ist diplomierter Finanzplanungsexperte und Geschäftsstellenleiter einer Bank und wurde deshalb als neuer Finanzdirektor Obwaldens gehandelt.

Amstad muss nun aber die Sicherheits- und Justizdirektion leiten, weil die heutige Departementsvorsteherin Maya Büchi ins Finanzdepartement wechselt, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Büchi ist erst seit 2014 im Amt.

Baudirektor Paul Federer tritt vorzeitig zurück

Bau- und Umweltdirektor Federer wird die noch bis Mitte 2018 dauernde Legislatur nicht beenden. Er will auf den 30. Juni 2017 zurücktreten, heisst es in der Mitteilung weiter. Der 65-Jährige will mit der frühen Bekanntgabe seines Rücktrittes die Kontinuität im Regierungsrat sicherstellen. Federer gehört der Regierung seit 2010 an. Dem Regierungsrat gehören ferner Niklaus Bleiker (CVP) und Franz Enderli (CSP) an.