Der Traum von Amerika auf dem Bürgenstock

Wie Architekten in der Nachkriegszeit in der Schweiz Bauten geplant und gebaut haben: Das zeigt die Ausstellung «Der Traum von Amerika - 50er Jahre Bauten in den Alpen», die in Stans zu sehen ist. Gezeigt wird, welche Spuren der amerikanische Einfluss der Nachkriegszeit hinterlassen hat.

Beim Bürgenstock als Resort der Belle Époque wurde neben den Hotelbauten
schon früh auf Erlebnisanlagen gesetzt, wie beispielsweise auf den abenteuerlichen
Felsenweg. Dieser führt am fast senkrecht verlaufenden Berg entlang zu einem
Tunnel, in dem die Gäste zum Hammetschwandlift finden.

Hotelier Fritz Frey, der 1953 die Geschäfte seines verstorbenen Vaters übernahm und - durch eine Amerika-Reise inspiriert - die Erlebnis-Welt Bürgenstock in den 50er-Jahren mit diversen Pavillonbauten im amerikanischen Stil erweiterte, konnte mit dieser Erneuerung die Hotelanlage zu einer neuen Blüte führen.

Die Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen wurden teilweise von bekannten Luzerner Architekten realisiert, jedoch immer unter der
Gesamtaufsicht des architekturinteressierten Hoteliers Fritz Frey.

Das Nidwaldner Museum richtet in seiner Ausstellung «Der Traum von Amerika - 50er-Jahre-Bauten in den Alpen» den Blick auf die Architektur und versucht die Frage zu beantworten, was dieses amerikanische Erbe heute bedeutet. Dabei werden zwei Orte beleuchtet: die Hotelanlage auf dem Bürgenstock und Wohnhäuser in der Leventina im Tessin. Die Ausstellung läuft bis am 20. November.

Die Ausstellung im Salzmagazin