Der Verkehr in der Stadt Luzern sorgt für Diskussionen

Mit welchen Massnahmen soll der Verkehr in der Stadt Luzern bewältigt werden? Diese Frage diskutierten der SP-Grossstadtrat Nico van der Heiden und der FDP-Parlamentarier Daniel Wettstein im Regionaljournal Zentralschweiz. Die angestrebten Lösungen sind ganz unterschiedlich.

Stau in Luzern

Bildlegende: In Luzern haben die Parteien ganz unterschiedliche Vorstellungen, wie der Stau bewältigt werden kann. Keystone

Mit der «Vision 2030» hat die SP der Stadt Luzern diese Woche ihre Vorstellungen präsentiert, wie der Verkehr in Luzern in Zukunft bewältigt werden soll. Nur wenige Tage, bevor die SP ihre Ideen öffentlich machte, hatte das Parlament der Stadt Luzern die Mobilitätsstrategie des Stadtrats diskutiert.

In beiden Konzepten wird auf eine Reduktion des Individualverkehrs gesetzt. Allerdings gehen die Vorschläge der SP viel weiter als die der Stadtregierung.

So möchte die SP, dass in Zukunft nur noch zehn Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens dem motorisierten Individualverkehr zugerechnet werden müssen. Für die FDP sind diese Ideen jenseits von Gut und Böse. Daniel Wettstein warf in der Diskussion im Regionaljournal Zentralschweiz Nico van der Heiden vor, die SP wolle die Leute umerziehen. Gleichzeitig sei die Partei gegen jegliche Massnahmen, die den Verkehr rund um Luzern verflüssigten.

Für Nico van der Heiden führt dagegen kein Weg daran vorbei, dass der öffentliche Verkehr attraktiver gemacht und der Individualverkehr verteuert wird, etwa durch viel höhere Parkgebühren.