Deutlich mehr Rega-Einsätze wegen des guten Wetters

Die Schweizerische Rettungsflugwacht hatte diesen Juli in der Zentralschweiz viel mehr zu tun als in anderen Jahren: Von der Basis Erstfeld aus flog sie rund 30 Prozent mehr Einsätze als 2014. Immerhin: In einem Bereich ging die Zahl zurück.

Ein Rega-Helikopter rettet einen Kletterer aus einer Felswand.

Bildlegende: Kletterer aus Felswänden retten - das ist nur eine der anspruchsvollen Aufgaben, welche die Rega hat. Keystone

Das schöne Sommerwetter lockt die Menschen in die Natur: Wandern, Schwimmen, Velofahren - draussen sein ist im Moment hoch im Kurs. Die Kehrseite der Medaille: Es passieren mehr Unfälle als in anderen Jahren.

Das spürt auch die Schweizerische Rettungsflugwacht. So hat die Rega im Juli 2015 beispielsweise ab der Basis Erstfeld rund 30 Prozent mehr Einsätze geflogen als im Juli 2014. Dieser war allerdings relativ verregnet.

Weniger Tiere in Not

Über mehrere Jahre betrachtet sei die Zahl der Einsätze um 10 Prozent gestiegen, sagte Rega-Sprecher Adrian Schindler auf Anfrage von Radio SRF. Gleichzeitig habe die Flugwacht aber deutlich weniger Tiere von den Alpweiden retten müssen. Das Vieh sei vor allem bei schlechtem Wetter in Gefahr.