Die Bänkli in Luzern sollen nun doch bleiben

Die Stadt Luzern will die Zahl der öffentlichen Sitzbänke nicht reduzieren. Auch die über 100 Spielplätze sollen erhalten und jährlich für 250 000 Franken saniert werden. Darüber hat der Stadtrat am Dienstag informiert.

Eine Sitzbank am Quai in der Stadt Luzern.

Bildlegende: Die Sitzbänke in der Stadt Luzern sollen auch künftig erhalten bleiben. Keystone

Nach der Kritik aus der Bevölkerung diesen Sommer will der Luzerner Stadtrat alle bestehenden 1200 Sitzbänke behalten. Damit der Unterhalt nicht zu teuer wird, arbeitet die Stadt künftig mit den Berufsverbänden der Schreiner und Maler zusammen. So sollen Lehrlinge die Bänke unterhalten. Damit können jährlich 300 000 Franken eingespart werden.

Auch von den 108 Spielplätzen sollen keine geschlossen werden, wie der Stadtrat an der Medienorientierung versicherte. Pro Jahr sollen die Spielplätze künftig für rund eine Viertelmillion Franken gepflegt werden.

Ein Thema an der Medienorientierung waren auch die öffentlichen WC-Anlagen. Für diese will der Stadtrat einen bestehenden Masterplan überarbeiten. Die WC's sind aber nicht Teil des geplanten Sparpaketes über vier Millionen Franken.