Die CKW bauen 40 Stellen ab

Die Centralschweizerischen Kraftwerke CKW sind von diversen Veränderungen im Energiebereich betroffen. Nun werde die Unternehmensstrategie angepasst. 40 Stellen werden gestrichen.

Ein Stromgenerator.

Bildlegende: Die Stromproduktion der CKW hat starke Konkurrenz aus dem Ausland und muss darum Stellen abbauen. Keystone

20 der Stellen haben die Kraftwerke seit Jahresbeginn nicht mehr neu besetzt. 20 zusätzliche Stellen werden mit Kündigungen abgebaut. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei zusammen mit dem Personalverband ein Sozialplan ausgearbeitet worden, teilen die CKW mit. Insgesamt arbeiten rund 600 Personen bei den CKW.

«Die tiefen Marktpreise haben zu zunehmendem Margen- und Wettbewerbsdruck geführt und die herkömmliche Stromproduktion unwirtschaftlich werden lassen. Deshalb mussten wir reagieren. Und wir wollten die Stellen abbauen, solange wir noch genügend Mittel haben um einen anständigen Sozialplan auszuarbeiten», sagt CKW-Chef Felix.

Vom Abbau betroffen sind vor allem Stellen in der Energiesparte und Positionen in den Bereichen Finanzen, Strategie und Kommunikation. Eine Neuausrichtung der Unternehmensstrategie sei die logische Konseqenz, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Als nächstes sollen nun das Kerngeschäft als regionale Dienstleisterin optimiert und neue Wachstumsfelder erschlossen werden. Zum Beispiel könnte die CKW künftig IT-Infrastruktur-Services anbieten.