Die Krise in Ägypten setzt dem Tourimuskonzern Orascom zu

Die Reisebeschränkungen für Ägypten bekommt auch der Bau- und Tourismuskonzern Orascom zu spüren. Der Reinverlust betrug im vergangenen Jahr 158 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Letztmals schwarze Zahlen geschrieben hatte das Unternehmen 2010.

Sawiris an einer Medienkonferenz in Altdorf

Bildlegende: Düstere Aussichten für den Tourismuskonzern von Samih Sawiris. Keystone

Ende März kündigte das Unternehmen von Samih Sawiris mit Sitz in Altdorf rote Zahlen an. Orascom sagte damals einen Reinverlust in der Spannweite von 145 bis 160 Millionen Franken voraus.

Schuld am schlechten Ergebnis seien die tieferen Umsätze und die Abwertung des ägyptischen Pfunds. Gemäss definitiven Zahlen sackten die Verkäufe um 18,5 Prozent auf 221,4 Millionen Franken ab. Schwer zu schaffen machen dem Tourismusunternehmen auch die Reisebeschränkungen für Ägypten. Orascom kämpft zudem gegen zu hohe Fixkosten. Seit Dezember 2012 sind deshalb mehr als 2400 Mitarbeiter entlassen worden.