Die neue defensive Stabilität des EV Zug

Der EV Zug hat ein wichtiges Saisonziel erreicht. Mit dem 2:1-Sieg gegen Bern im Penaltyschiessen haben die Zuger den Einzug in die Playoffs geschafft. Der EVZ-Trainer Harold Kreis hat somit in seiner ersten Saison die Erwartungen erfüllt. Er blickt jedoch schon weiter voraus.

Eishockeytrainer Harold Kreis bei einem Spiel an der Bande.

Bildlegende: Harold Kreis kann in seiner ersten Saison als EVZ-Headcoach bereits einen Erfolg verbuchen. Keystone

In der vergangenen Saison brachte der EVZ kaum ein Bein vor das andere und verpassten die Playoffs klar. In der aktuellen Meisterschaft zeigt sich ein ganz anderes Bild: Die Mannschaft spielt viel konstanter. Der Lohn: Bereits neun Runden vor Schluss der Qualifikation stehen die Zuger im Playoff.

Auf die Frage, was den EVZ in dieser Saison so erfolgreich mache, sagt Headcoach Harold Kreis: «Meine Eishockey-Philosophie ist, dass man mit Offensiv-Spektakel keine Konstanz ins Spiel bringt.» Diese Ausrichtung auf die Defensive habe seine Mannschaft bis jetzt sehr gut umsetzen können.

Einzelne Spieler will der 56-jährige Deutsch-Kanadier zwar nicht herausheben. An einem Namen kommt er aber doch nicht vorbei: Goalie Tobias Stephan. «Dass Tobias Stephan ein grosser Rückhalt für uns ist, das haben wir uns erwünscht und er setzt das auch um», so Harold Kreis.

Für die Playoffs wagt der EVZ-Headcoach noch keine Prognose. Er wolle dann Spiel für Spiel nehmen. «Entscheidend ist der Mannschaftsgeist, und der ist bei uns sehr gut und sehr ausgeprägt.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr