Die «Rebells» geben die Hoffnung auf eine neue Halle nicht auf

Enttäuschte Gesichter beim Streethockey-Club «Oberwil Rebells»: Das Zuger Stadtparlament versenkte einen Baukredit für eine neue Halle. Der Streethockey-Club zeigt sich aber trotz des Neins kämpferisch.

Streethockey-Mannschaft

Bildlegende: Die «Oberwil Rebells» organisieren die Streethockey-WM im Jahr 2015 in Zug. zvg

Auch ein paar Tage nach dem Entscheid des Zuger Stadtparlamentes ist Maurus Schönenberger die Enttäuschung anzusehen. Der Präsident der «Oberwil Rebells» hatte sich vergeblich für ein Ja zum Baukredit im Stadtparlament eingesetzt. «Oberwil ist stark am Wachsen, deshalb wäre eine neue Halle für Sport und Kultur wichtig für die Bevölkerung», sagt Schönenberger gegenüber SRF. Er hofft nun auf eine Einzelinitiative im Stadtparlament, die verlangt, dass der Baukredit doch noch vors Volk kommt.

Maurus Schönenberger

Bildlegende: Maurus Schönenberger, Präsident der «Rebells». SRF

Die «Oberwil Rebells» sind die erfolgreichste Streethockey-Mannschaft der Schweiz. In den letzten Jahren haben sie die Meisterschaft dominiert. Die aktuelle Saison werde laut Schönenberger jedoch schwierig: «Nach sieben Meistertiteln in Serie und sechs Cupsiegen ist die erste Mannschaft etwas träge geworden, deshalb wollen wir das Team verjüngen.»

Einen grossen Anlass organisieren die Oberwiler im Jahr 2015. Dann finden in Zug die Weltmeisterschaften im Streethockey statt. «Bei der Kandidatur haben wir uns gegen Hongkong und Berlin durchgesetzt», sagt Maurus Schönenberger. An den Weltmeisterschaften werden 1‘300 Spieler aus 22 Ländern mit von der Partie sein.