«Die Region» wird wieder «Die Heimat»

Nach dem Tod des Verlegers und Journalisten Peter A. Meyer geriet die Luzerner Regionalzeitung «Die Region» ins Strudeln und ging in Konkurs. Nun wagt die Redaktion der Zeitung mit «Die Heimat» einen Neuanfang. Finanziert wird sie von einer Zuger Gesellschaft, die von Emmer Geldgebern getragen wird.

Neue alte Regionalzeitung «Die Heimat»

Bildlegende: Die Regionalzeitung «Die Heimat» will wie ihre Vorgängerin «Die Region» eigenständig bleiben. SRF

Am 2. Oktober 2012 verstarb der Luzerner Journalist Peter A. Meyer, der Verlagsleiter der «Region». Mit dieser Wochenzeitung wollte Meyer der Agglomeration den Fusionstrends der Zentralschweizer Medienunternehmen publizistisch entgegen treten.

Neuanfang mit neuem Geld

Nach Meyers Tod geriet «Die Region» allerdings finanziell arg in Bedrängnis. Der Titel hatte kaum noch Zukunftsperspektiven und die Herausgeberin Regiomedia AG ging in Konkurs. Die Redaktion unter der Leitung von Christina Mattli wagt nun einen Neuanfang.

Finanziert wird die Nachfolgezeitung von der heimat.ch AG mit Sitz in Zug. «Geldgeber sind Emmer Unternehmer rund um Jürg Brand, welche sich vom Zuger Anwalt Thomas Emmenegger vertreten lassen», erklärt die Redaktionsleiterin und Geschäftsführerin Christina Mattli.

Die Wochenzeitung «Die Heimat» wolle sich wie schon das Vorgängerblatt «Die Region» einem politisch und wirtschaftlich unabhängigen Regionaljournalismus verschreiben. «Wir sind gut vernetzt und ich bin überzeugt, dass es auch künftig guten Regionaljournalismus braucht», hält Mattli weiter fest.