Die Revolution lebt - zumindest im Kulturhaus Südpol

Mit dem Stück «Too Small To Fail» erweckt das «Theater Rostfrei» die Occupy-Bewegung zu neuem Leben. Am Donnerstag hat das Schauspiel im Luzerner Kulturhaus Südpol Premiere und nimmt die Zuschauer mit in eine Zeltstadt voller Aktivisten.

Autor Christoph Fellmann (rechts) und Regisseur Livio Andreina (zweiter von rechts) geben den Schauspielern Anweisungen

Bildlegende: Livio Andreina führt zum vierten Mal Regie bei einem Stück des Theaters «Rostfrei». SRF

Vor zwei Jahren sagte die Occupy-Bewegung dem Kapitalismus den Kampf an. Nicht nur in den USA, sondern auch in Zürich entstanden Zeltdörfer auf den Vorplätzen der grossen Weltbanken.

Das rebellische Feuer erlosch so schnell, wie es entfacht wurde. Im Schauspiel «Too Small To Fail» lebt das «Theater Rostfrei» die Geschichte der Occupy-Bewegung nach und nimmt die Zuschauer mit in eine Zeltstadt voller Ideen, Träumen und bitteren Erkenntnissen.

Keine Botschaft

«Das Stück soll keine Botschaft vermitteln. Viel mehr wollen wir den Zuschauern ein Stück ihrer eigenen Erinnerung mit auf den Weg geben», erklärt Autor Christoph Fellman gegenüber dem Regionaljornal. «Das Stück soll ein Panorama an Aspekten und Personen bieten, welche an dieser Rebellion Teil gehabt haben», so Christoph Fellmann weiter.

«Too Small To Fail» feiert morgen Donnerstag Premiere und wird bis Sonntag täglich im Kulturhaus Südpol zu sehen sein.