Die Stadt Luzern benachteiligt Frauen bei Kaderstellen nicht

Das Stadtparlament antwortet auf eine Anfrage der Grünen Fraktion, welche sich nach der Gleichstellung in Spitzenpositionen erkundigte.

Eine Frau sitzt vor einem Computerbildschirm.

Bildlegende: In der Stadt Luzern sollen bald mehr Frauen in Kaderpositionen arbeiten. Keystone

Im Moment sind im breiten Kader der Stadt Luzern fast gleich viele Männer wie Frauen angestellt. Auf der obersten Teppichetage sieht es jedoch anders aus. Dort sind nämlich nur ein Drittel der Stellen in weiblicher Hand. In den typischen Männerdomänen wie der Direktion für Umwelt, Verkehr und Sicherheit liegt die Quote bei sechs Prozent und bei den Finanzen gibt es im Moment gar keine Frau in einer Spitzenposition.

Diesem Trend möchte der Stadtrat entgegenwirken. Deshalb werden vermehrt Teilzeitstellen angeboten und bei gleicher Qualifikation wird die Bewerberin dem Bewerber vorgezogen.

Der Regierung sei es aber wichtig, nicht nur Frauen, sondern auch Männer zu fördern, sagt die Bildungsdirektorin Ursula Stämmer. So sollen beispielsweise in der Sozialdirektion, wo es aktuell mehr Frauen gibt, Männer vermehrt unterstützt werden.

Zusätzlich arbeitet die Stadtregierung im Moment an einem Aktionsplan, welcher die Gleichstellung der Geschlechter vorantreiben soll. Dieser soll noch Ende Jahr vorgestellt werden.