Die Stadt Sursee wächst und wächst

In Sursee wachsen überall die Baukrane in den Himmel, Firmen und Menschen ziehen ins Städtchen. Sursee ist im Umbruch. Der Kanton Luzern sieht das in seiner Planung so vor. Über die Folgen des Wandels hat das Regionaljournal in einer Live-Sendung berichtet.

Rund um das historische Zentrum von Sursee wächst ein immer breiterer Gürtel von Wohnblocks und Gewerbegebäude. Wie gesund ist diese Entwicklung, oder geht sie zu schnell? Und wie leben die Bevölkerung und das Gewerbe mit den Veränderungen?

Ausstellung illustriert Wandel

Das Regionaljournal Zentralschweiz ging diesen Fragen in einer Live-Sendung aus Sursee nach. Den Rahmen dafür bot die aktuelle Ausstellung im St. Urbanhof «Sursee im Umbruch». Stadtbeobachter und Fotograf Bruno Meier illustriert mit seinen Bildern den Wandel. Die Ausstellung wird am 11. April eröffnet.

Bei seiner Arbeit höre er viel negative Reaktionen aus der Bevölkerung, der anhaltende Bauboom mache den Leuten zu schaffen. «Ich sehe aber auch positive Beispiele für gelungene Neubauten», sagte Meier im «Regionaljournal».

Auch Hochhäuser möglich

Das Wachstum ist auch für den Surseer Stadtrat und Finanzvorsteher Paul Rutz eine grosse Herausforderung. Aus Sicht des Kantons könne Sursee als Zentrum auf der Landschaft in den nächsten 20 Jahren um mehr als 30 Prozent grösser werden: «Eine Möglichkeit dafür ist der Bau von hohen Häusern. Nicht gerade Hochhäsuer wie in Luzern, aber beim Bahnhof könnten es durchaus 20 Stockwerke sein.»

Für den Immobilien-Fachmann René Kaufmann profitiert Sursee vor allem von seiner attraktiven Lage: «Die Stadt ist mit Strasse und Schiene bestens erschlossen, und trotzdem ist man sehr schnell im Grünen.» Aber auch in Sursee seien die Preise für Immobilien in den letzten Jahren angestiegen.

Bereits am Montag, 14. April steht an der Gemeindeversammlung in Sursee ein weiterer Entscheid an, der das Wachstum fortsetzen könnte. Dabei geht es um die millionenschwere Überbauung des zentral gelegenen Vierherrenplatzes.