Ein Besuch im Museum von Hans Erni

1979 wurde im Verkehrshaus der Schweiz das Hans Erni Museum eröffnet. Damit bekam der am 21. März verstorbene Kunstmaler sein eigenes Museum. Im Museums-Shop hat Doris Schlup neun Jahre lang gearbeitet. Die Meggerin fasziniert, wie Erni bis ins hohe Alter neugierig und aktiv geblieben ist.

Rund 300 Werke von Hans Erni werden im Hans Erni Museum gezeigt. Das zum Verkehrshaus gehörende Museum bietet damit einen tiefen Einblick in das Werk des Luzerner Künstlers.

Ernis Schaffen ist so umfangreich, wie sein Leben lang war. Fasziniert von der Schaffenskraft Ernis ist die ehemalige Museumsmitarbeiterin Doris Schlup. Sie hat neuen Jahre lang im Museumsshop mitgearbeitet, Besucher beraten und unzählige Produkte mit Erni-Motiven verkauft.

Fasziniert von der Neugierde Ernis

Wenn sie an Hans Erni zurückdenke, dann komme ihr vor allem in den Sinn, dass der Künstler bis ins hohe Alter neugierig und aktiv geblieben sei. Dafür sei er ein Vorbild.

Erni, der oft für seine populäre Kunst kritisiert wurde, habe mit seinen Arbeiten den Leuten eine Freude machen wollen, ist Schlup überzeugt. Deshalb habe er auch Reproduktionen seiner Werke verkauft. «Damit wurde seine Kunst für alle erschwinglich», sagt Schlup.

Alle kommen ins Museum

Das Hans Erni Museum wird von der ganzen Bevölkerung besucht. «Es kommen die gleichen Leute, die auch das Verkehrshaus besuchen.» Oft seien die Leute überrascht gewesen, wie vielseitig Ernis Schaffen sei.

Im Museum werden nicht nur die bekannten Motive mit Pferden oder Tauben gezeigt. Erni hat vor allem in seinen Anfängen abstrakt gemalt und zählte zu den Avantgardisten. Auch diese Seite des Künstlers ist im Hans Erni Museum zu entdecken.