Literaturfest Luzern Ein düsterer Entführungs-Krimi feiert ein Heimspiel

Bruno Heini ist Tortenbäcker - und neu auch Krimi-Autor. Sein Luzerner Thriller erzählt eine recht düstere Geschichte. Grund für seinen Roman-Erstling ist seine Frau: Sie verpflichtete ihn, nicht nur über schlechte Krimis zu wettern, sondern es besser zu machen.

Er habe sich wohl zu häufig nach dem gemeinsamen Kinoabend über den schlechten Plot des Krimis beschwert, schmunzelt Bruno Heini. Seine Frau habe ihm vor Jahren nämlich einen Laptop geschenkt mit dem Hinweis, nach so viel Kritik soll er es doch einfach selbst besser machen.

Nach etlichen durchgelesenen Krimis habe er sich dann selbst ans Krimischreiben gemacht - sein Erstling konnte einen beachtlichen Erfolg feiern. Und auch seine Frau habe ihm gratuliert. Wenn auch Krimis Geschmacksache seien, ergänzt er

schnell.

Heinis Geschichte spielt in der Stadt Luzern. Da sei er zuhause, das sei authentisch. Lokalkolorit sei aber auch ein Verkaufsargument, ergänzt der Bäcker-Autor - und Verkaufsprofi.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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