«Ein Museum ist etwas unheimlich Antiquiertes»

12 Jahre lang führte Heinz Horat das historische Museum in Luzern. Und er krempelte den Betrieb in dieser Zeit um: mit einem ganz anderen Museumskonzept und mit einer neuen Art von Vermittlung, zum Beispiel mit Theatertouren durch das Museum. Nun geht Heinz Horat in Pension.

Heinz Horat im historischen Museum.

Bildlegende: Sein letzter Arbeitstag: Heinz Horat im historischen Museum. SRF

Nachdem Heinz Horat vor 12 Jahren das historische Museum übernommen hatte, liess er die Ausstellungsräume komplett neu umbauen. Und der Erfolg gab ihm Recht: Kamen bei seinem Amtsantritt noch 25'000 Personen pro Jahr ins Museum, sind es heute rund 10'000 mehr.

Es sei ihm wichtig gewesen, das Museum zu beleben, sagt Heinz Horat im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz, auch mit Ereignissen wie den Theatertouren. Denn: «Ein Museum ist etwas unheimlich Antiquiertes. Und das historische Museum ist irgendwie die Potenz des Antiquierten.»