Emmen setzt grosse Hoffnung auf die Viscosistadt

In den nächsten Monaten soll es zügig vorwärts gehen mit der Entwicklung der Viscosistadt in Emmen. Der Gemeinderat setzt viel Hoffnung auf den Einzug von kreativen Köpfen und der Hochschule Luzern. Für die Entwicklung des Areals hält Alain Homberger von der Viscosistadt AG die Fäden in der Hand.

Auf dem Industriegelände hinter dem Seetalplatz soll ein grosser Werk- und Denkplatz für kreative Köpfe und Unternehmen entstehen. Wichtigster Zuzug ist die Abteilung Design und Kunst der Hochschule Luzern, die mit Hunderten von Studentinnen und Studenten in die Viscosistadt zieht.

In den nächsten Monaten erwartet die Hochschule die Baubewilligung, die Umbauten sollen dann losgehen. Die Umgestaltung des Areals gehört zu den wichtigen Geschäften der Gemeinde Emmen in den nächsten Jahren. An den traditionellen Dreikönigsgesprächen am Dienstag betonte der Gemeinderat, dass er grosse Hoffnungen mit dem Projekt verbindet. Es soll wirtschaftlichen und kulturellen Schwung mit sich bringen - für die Behörden aber auch viel Arbeit.

Für die Belebung des Areals verantwortlich ist die Viscosistadt AG, dort hält Alain Homberger als Geschäftsführer die Fäden in der Hand. Er setzt auf eine gute Mischung von Hochschule und kreativen Betrieben.

Ein Grossteil der Flächen sei zwar schon vermietet, erklärt Alain Homberger gegenüber Radio SRF. Aber man sei noch immer offen für Neue: Fixe Vorstellungen habe er nicht, wer alles Platz hat, Interessierte könnten sich immer noch melden.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr